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10 Tipps für ansprechende Immobilienvideos/Videoexposés

Ohne Frage: Immobilienvideos sind im Trend und eine perfekte Möglichkeit, mit dem eigenen Objekt aus der Masse der Mitbewerber hervorzustechen. Für Immobilienmakler liegen die Vorteile klar auf der Hand:

· Mit einem Video können Sie ein Objekt bedeutend besser präsentieren, als mit Fotos.
· Die Interessenten erhalten bereits vor der ersten Besichtigung einen umfassenden Eindruck von der Immobilie.
· Ein perfekt inszeniertes Objekt, verbunden mit einem passenden Sprechertext und einer geschickt ausgewählten Musik weckt Emotionen, die kein Foto hervorrufen kann.
· Interessenten können sich die Immobilie nach oder auch vor dem Gesprächstermin mit dem Makler gemeinsam mit ihrem (Ehe-/Geschäfts-) Partner ansehen.

Ein Immobilienvideo kann den Verkauf oder die Vermietung eines Objektes  bedeutend beschleunigen.
Allerdings nur, wenn es auch richtig und vor allem ansprechend produziert wurde!

Seien Sie ehrlich: würden Sie sich einen Fernsehbeitrag länger als 30 Sekunden ansehen,

  • in dem Sie nichts erkennen, weil alles wackelt?
  • wo Sie keine Details erkennen, da die Bilder nicht optimal ausgeleuchtet sind?
  • Sie den Moderator oder den Sprecher nicht verstehen?

Sehen Sie ein Immobilienvideo als einen Imagefilm an. Sie haben ein wunderbares Objekt, das Sie auch perfekt präsentieren müssen. Das Handy auf Videofunktion stellen und durch die Immobilie laufen, reicht da nicht aus. Sehen Sie sich das Ergebnis aus Sicht des potentiellen Käufers/Investors an und fragen sich anschließend selbst: würde ich mit diesem Video die Immobilie kaufen? Was bringt mir das Video?

Hier einige Tipps für ansprechende Immobilienvideos/Videoexposés:
Tipp 1: optimale Vorbereitung

Planen Sie schon im Vorfeld, welche Dinge im Objekt besonders hervorstechen. Das Aussehen der Räume, die Lage der Türen, der Blick aus den Fenstern zum Beispiel ist für potentielle Käufer interessanter, als die kleine Abstellkammer im Keller. Eine optimale Vorbereitung spart Ihnen wertvolle Zeit bei den Dreharbeiten bzw. der Fotosession.

Tipp 2: Umgebung
Filmen bzw. fotografieren Sie auch Details der Umgebung und gehen Sie im Immobilienvideo bzw. Videoexposé darauf ein. So können sich potentielle Käufer und Investoren schon im Vorfeld ein Bild der Infrastruktur machen. Für einen Hinweis, dass das Objekt in einer ruhigen Spielstraße liegt, ist Ihnen sicher jeder dankbar.

Tipp 3: Lage
Vor allem bei hochwertigen Immobilien, Wohnparks etc., die interessant für Investoren sind, bietet sich immer das Einbinden einer Landkarte an. Beachten Sie hierbei auf jeden Fall, dass Sie die Urheberrechte und Nutzungsrechte mit dem jeweiligen Eigentümer klären.

Tipp 4: Stativ verwenden!
Machen Sie nicht den Fehler und gehen mit Ihrer Videokamera „mal eben durchs Haus“. Das geht zwar schnell, doch damit erreichen Sie nur, dass das Video durch die vielen „Wackler“, die zwangsläufig dabei entstehen, unprofessionell wirkt. Sie verschenken sich damit die Möglichkeit, ein hochwertiges Objekt auch hochwertig zu präsentieren. Verwenden Sie stattdessen ein Stativ. Filmen Sie lieber an mehreren Stellen, statt „wilde Schwenks“ durch enge Räume aufzunehmen.

Tipp 5: Für ausreichend Beleuchtung sorgen!
Was nutzt Ihnen die schönste Immobilie, wenn keiner Ihre Aufnahmen erkennt, weil sie zu dunkel sind? Sorgen Sie also für ausreichend Licht in den Räumen. Am besten benutzen Sie professionelle Scheinwerfer. Auch hier gilt, wie bei der Fotografie, möglichst nie gegen das Fenster filmen. Wenn doch, dann sorgen Sie für die nötige Aufhellung durch zusätzliches Licht, sonst ist das Fenster weiß und der Rest des Raumes wird viel zu dunkel.

Tipp 6: Sprecher oder Moderator?
Bei der Beantwortung dieser Frage muss vorher geklärt werden, wo das Video eingesetzt werden soll. Möchten Sie das Immobilienvideo bzw. Videoexposé ausschließlich in Immobilienportalen verwenden, dann sollten Sie sich auf einen Sprecher beschränken. Der Grund dafür ist einfach: die meisten Immobilieportale lassen nur eine maximale Dateigröße für Videos von 20 MB zu. Das entspricht, bei guter Qualität einer Videolänge von max. 2:30 Minuten. Führt ein Moderator durch das Video wird es, erfahrungsgemäß, deutlich länger.
Möchten sie das Video allerdings auf einer DVD benutzen, oder als ausführliche Objekt-Präsentation auf Ihre Internetseite einbinden, dann bietet sich ein Moderator an. Nutzen Sie dabei den „Persönlichkeits-Faktor“! Am besten führt der entsprechende Betreuer des Objektes aus Ihrer Firma  selbst durch das Video. So präsentieren Sie auf der einen Seite das Objekt und auf der anderen Seite gibt es beim persönlichen Kontakt bei den potentiellen Käufern/Investoren eine „Hemmschwelle“ weniger, da man das Gegenüber ja bereits aus dem Video kennt.

Tipp 7: Was sollte alles gefilmt werden?
Auch hier wieder der Tipp: versetzen Sie sich in die Lage des potentiellen Käufers/ Investors. Was wollen Sie von einer Immobilie wissen, damit sie in die engere Wahl kommt? Filmen Sie von allen interessanten Räumen mindestens 2 Komplettansichten (auch „Totalen“ genannt). Entweder filmen Sie mehrere Standbilder oder, wenn es sich anbietet, einen Schwenk. So lässt sich die Lage der Fenster und Türen am besten darstellen. Filmen Sie auch objekttypische oder herausragende Details. Beachten Sie dabei, dass sich die Details im Bild auch abheben. Die schöne weiße Stuckdecke ist bei weiß gestrichenen Wänden im Video nur schwer zu erkennen.

Tipp 8: optimale Länge
So abgedroschen der Satz auch klingt: „In der Kürze liegt die Würze“! Ein optimales Immobilienvideo hat in der Regel die Länge eines Nachrichtenbeitrages im Fernsehen: 1:30 bis maximal 2:00 Minuten. Das klingt wenig? Nehmen Sie einmal Ihre Uhr und sprechen zwei Minuten lang. Sie werden sehen, wie viele Informationen Sie in dieser Zeit unterbringen können. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier: wenn Sie eine anspruchsvolle DVD-Präsentation planen, dann darf das Video auch etwas länger werden. Dann gilt jedoch die Devise: es muss interessant gestaltet sein und auch die nötigen Informationen liefern, die eine extreme Länge rechtfertigen.

Tipp 9: die Gestaltung des Immobilienvideos/Videoexposés
Weniger ist auch hier mehr. Beschränken Sie sich im Video auf einen Sprecher ODER auf Texteinblendungen. Beides zusammen verwirrt eher, als dass es Nutzen bringt: der potentielle Käufer/Investor müsste gleichzeitig 3 Informationen verarbeiten: das bewegte Bild, den Sprechertext und die Schrift.

Tipp 10: der Schnitt
Verspielte Videoüberblendungen, wie herein fliegende Bilder oder etwa Bälle, die als Übergang durch das Bild fliegen, mögen zwar beim privaten Urlaubsfilm durchaus angebracht sein, beim professionellen Immobilienvideo/Videoexposé allerdings nicht. Setzen Sie auf dezente Bildübergänge und eine ruhige Bildsprache. Der Schnittstil eines Musikvideos schreckt eher ab, als dass er Kunden begeistert.

Auch künftig gibt es hier im Immobilienvideo-Blog weitere Tipps und Tricks rund um Immobilienvideos und Videoexposés. Schauen Sie regelmäßig vorbei oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

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